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EBOOK

Trailboss Betty Rufford

G. F. BarnerSeries: Spannender Westernroman
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Year
2022
Language
German
Publisher
Blattwerk Handel GmbH

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About

Begleiten Sie die Helden bei ihrem rauen Kampf gegen Outlaws und Revolverhelden oder auf staubigen Rindertrails.
G. F. Barner ist legendär wie kaum ein anderer. Seine Vita zeichnet einen imposanten Erfolgsweg, wie er nur selten beschritten wurde. Als Western-Autor wurde er eine Institution. G. F. Barner wurde als Naturtalent entdeckt und dann als Schriftsteller berühmt. Seine Leser schwärmen von Romanen wie "Torlans letzter Ritt", "Sturm über Montana" und ganz besonders "Revolver-Jane". Der Western war für ihn ein Lebenselixier, und doch besitzt er auch in anderen Genres bemerkenswerte Popularität.

Mike Ferris öffnete langsam die Schnalle seines Revolvergurtes. Dann legte er den Gurt mit dem schweren 44 Reb-Colt auf das braune Kleid mit den weißen Rüschen auf den Stuhl, wandte dabei aber keinen Blick von der Schlafenden. Betty Rufford lag in dem breiten Bett wie ein schlafender Engel. Sie lächelte, schien zu träumen und hatte Ferris weder auf der Treppe poltern noch die Tür öffnen hören. Das Sonnenlicht drang gedämpft durch den zugezogenen Fenstervorhang in das Schlafzimmer, nachdem es sich zuerst seinen Weg durch die Rippen der Fensterblenden des alten Presidio Hill House gebahnt hatte. Das Dämmerlicht verlieh Betty Ruffords nacktem Leib einen goldenen Schimmer. Während Ferris sich bedächtig entkleidete, betrachtete er die Schlafende wie ein Maler ein Modell, dessen unwirkliche Schönheit ihn berauschte. Betty schien die Schönheit ihrer leicht verruchten und lebenslustigen Tante Maybell geerbt zu haben. Ihr Körper besaß das Ebenmaß einer altgriechischen Statue, nur die Brust war vielleicht etwas zu üppig geraten, doch das hatte Ferris noch nie als störend empfunden. Irgendwann hatte er eine Abbildung der Diana gesehen, und seitdem verglich er Betty mit der Königin und Göttin der Jagd, sich manchmal wünschend, dass sie schwarzhaarig sein müsste wie jene. Es mochte die stolze und kühne Haltung Betty Ruffords sein, die Ferris zu dem Vergleich gebracht hatte, zudem noch die Tatsache, dass Betty gleich einer Diana mit zielsicherem Auge jedes Ziel zu treffen imstande war. Nur hatte Diana einen Bogen benutzt, während Betty das Gewehr vorzog. Der Anblick des nackten, schönen Frauenleibes erregte Mike so heftig, dass er Mühe hatte, seinen schweren Atem zu dämpfen. Das Ausziehen seiner Stiefel kostete ihn etwas Anstrengung, und er fragte sich, als er wenig später auf seine nackten Füße hinabblickte, was Betty wohl gesagt hätte, wenn sie ihn 24 Stunden vorher nackt erblickt hätte. Er hatte wie all die anderen Männer sechs volle Tage in seinen Sachen zugebracht: verschwitzt, verklebt und nach Rind stinkend. Das Bad am vergangenen Abend war wie eine Labsal gewesen. Mehr als fünfzehn Männer hatten im Rio Cibolo bei Mondschein wie die Kinder geplanscht, darunter Big Bill Rufford, Bettys Vater. Genau das war auch der Grund gewesen, der Mike davon abgehalten hatte, sich hundert Yards flussabwärts zu entfernen, um nackt mit der dort im Wasser schwimmenden Betty zu baden. Seitdem war Mike von dem Wunsch beherrscht, noch einmal mit Betty zusammen zu sein, ehe sie aufbrachen. Er näherte sich der Schlafenden auf den Zehenspitzen.

Related Subjects

  • Westerns
  • Adult Fiction
  • Action & Adventure

Extended Details

  • SeriesSpannender Westernroman #248

    Artists

    G. F. BarnerAuthor