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Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen.

Zärtlich streichelte Gisela Gärtner über das Köpfchen des schwarzen Kätzchens, das sich fest an ihren Pullover krallte. »Nun beruhige dich endlich, Musch«, sagte sie mit sanfter Stimme. »Der Doktor tut dir doch nichts.« Aber das Kätzchen Musch schien ihr keinen Glauben zu schenken. Es rief kläglich »miau!« und krallte sich nur noch fester in den dünnen Sommerpulli der jungen Frau. Dr. Hans-Joachim von Lehn stand neben dem Behandlungstisch in seiner Tierarztpraxis und hielt eine aufgezogene Spritze in der Hand. »Gegen Staupe musst du dich schon impfen lassen, kleine Musch«, sagte er lächelnd. »Dein Frauchen meint es doch nur gut mit dir, wenn sie dich herbringt.« Musch blickte den Mann im weißen Kittel an und antwortete kläglich: »Miau.« »Ja, ich weiß, hier riecht es gar nicht gut für dein feines Näschen«, entgegnete Hans-Joachim lachend. »Aber es muss nun mal sein.« Entschuldigend wandte sich Gisela an den Tierarzt: »Ich habe Musch erst vor ein paar Tagen von einer Nachbarin bekommen. Sie hatte sich schon ganz gut eingelebt, aber es scheint ihr nicht zu passen, dass ich sie schon wieder in ein fremdes Haus bringe.« »Tierkinder gleichen darin den Menschenbabys«, antwortete Hans-Joachim ernst.

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