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Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer großen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
Die neue Ausgabe Sophienlust extra wird alle Freunde und Sammler dieser Serie begeistern. Sämtliche Romane, die wir in dieser neuen Ausgabe veröffentlichen, sind Kelter-Erstdrucke. So haben alle Leserinnen und Leser die Möglichkeit, die Lücken in ihrer Sophienlust-Sammlung zu schließen.

Stella Vonberg stieg langsam zu der Burgruine Hellenstein empor. Dann schaute sie hinab in das liebliche Tal der Brenz. Ihr Blick streifte über die Dächer von Heidenheim, suchte das Haus, in dem sie mit den Eltern wohnte. Sie fand es im Gewirr der Dächer nicht und seufzte unwillkürlich laut auf: »Ich wollte, es gäbe das Haus nicht.« Stella erschrak vor ihrer eigenen Stimme. Sie dachte an die Mutter, den kleinen Bruder Ruppi. Dem Gedanken an den Vater wich sie aus. Das Blut schoss ihr in das schmale braune Gesicht unter dem dunkelbraunen Haar. Ihre Augen füllten sich mit Tränen. »Welches Haus meinst du?«, fragte da eine fremde Stimme neben ihr. Stella schaute die wohlbeleibte Unbekannte an, die leise neben sie getreten war. Unwillkürlich tat sie einige Schritte zur Seite. Da ihr Vater an allen anderen Menschen herbe Kritik übte, hatte sie das Vertrauen zu den Menschen verloren und verschloss sich auch jenen, die nett zu ihr waren. Die Unbekannte schien nicht zu merken, dass sie vor ihr zurückgewichen war. Sie rückte nach. »Du hast mir noch keine Antwort gegeben. Oder muss ich ›Sie‹ zu dir sagen?« »Ich bin erst zwölf«, erwiderte Stella leise.

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