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»Weißt du noch, dass der See an jedem Tag eine andere Farbe hat?
Man vergisst es, wenn man fortgeht und ihn nicht mehr sieht.
Keine Farbe taucht zweimal auf. …Weißt du es noch?«
Seit mehr als 20 Jahren hatte Matilda keinen Kontakt zu ihrer Großmutter Enni. Nun, da sie verstorben ist, reist Matilda in Ennis Haus am Bodensee, um sich nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten Mads abzulenken. Vieles in diesem Haus ruft Erinnerungen an ihre Kindheit hervor und macht ihr bewusst, dass sie noch immer nicht versteht, warum der Kontakt zu Enni irgendwann abgerissen ist. Als sie in Ennis Nachttisch das Foto eines ihr unbekannten jungen Mannes findet, merkt Matilda, wie wenig sie über das Leben ihrer Großmutter weiß. Sie will herausfinden, wer dieser Mann ist, dessen Name, Hans Wells, auf der Rückseite des Fotos steht. Matilda macht sich in der Stadt am See auf die Suche und findet ihn. Die Geschichte, die der inzwischen alte Mann zu erzählen hat, öffnet ihr die Augen über die Lebenslügen in ihrer Familie.
Wie die Farben des Sees sich ständig ändern, so ändern sich die Perspektiven auf ihr Leben und Matilda erkennt, dass es die eigenen Entscheidungen sind, die ihr Leben bestimmen. In die eine oder in die andere Richtung.
Man vergisst es, wenn man fortgeht und ihn nicht mehr sieht.
Keine Farbe taucht zweimal auf. …Weißt du es noch?«
Seit mehr als 20 Jahren hatte Matilda keinen Kontakt zu ihrer Großmutter Enni. Nun, da sie verstorben ist, reist Matilda in Ennis Haus am Bodensee, um sich nach der Trennung von ihrem Lebensgefährten Mads abzulenken. Vieles in diesem Haus ruft Erinnerungen an ihre Kindheit hervor und macht ihr bewusst, dass sie noch immer nicht versteht, warum der Kontakt zu Enni irgendwann abgerissen ist. Als sie in Ennis Nachttisch das Foto eines ihr unbekannten jungen Mannes findet, merkt Matilda, wie wenig sie über das Leben ihrer Großmutter weiß. Sie will herausfinden, wer dieser Mann ist, dessen Name, Hans Wells, auf der Rückseite des Fotos steht. Matilda macht sich in der Stadt am See auf die Suche und findet ihn. Die Geschichte, die der inzwischen alte Mann zu erzählen hat, öffnet ihr die Augen über die Lebenslügen in ihrer Familie.
Wie die Farben des Sees sich ständig ändern, so ändern sich die Perspektiven auf ihr Leben und Matilda erkennt, dass es die eigenen Entscheidungen sind, die ihr Leben bestimmen. In die eine oder in die andere Richtung.
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Reviews
"Die Farben des Sees" ist ein stimmungsvolles zartes Buch, still und schön und voller herrlicher Bilder, von Farben und Stimmungen des Sees, der Berge, des Himmels, des Nebels am Bodensee, wie gemalt im Kopf des Lesers durch kurze Texte, die jedem Kapitel des Buches vorangestellt sind und deren Bewandtnis sich dem Leser am Ende des Büchleins erschließt.
Dieser kleine Roman scheint auf den ersten Blick eine harmlose, gar triviale Geschichte zu sein und doch schließt man das Buch mit einem Lächeln, einem Gefühl von Liebe und Trost, voller Freude und "ach, wie schön, endlich mal wieder eine Liebesgeschichte."
Doch die Geschichte lässt den Leser nicht gleich los, sie kommt dem Leser immer wieder in den Sinn, er denkt über sie und ihre Protagonisten nach, es bewegt etwas in ihm und genau das ist es, was einen Roman auszeichnet und zu etwas ganz Besonderem macht.
Dieses Buch ist ein Kleinod!"
Buchhandlung Baeuchle
"Das Buch kann man vielleicht am besten als "still" bezeichnen. Ein ruhiger Erzählfluss, ein Bächlein, an dessen Ufer man gern sitzt und dessen Plätschern man lauscht, bis der Wasserlauf in den großen See mündet: Nach und nach kommt hier eins zum anderen, kommen immer neue Puzzleteilchen hinzu und ergänzen die Geschichte zu einem großen Bild. Ein Buch für die entspannte, entspannt-nachdenkliche Lektüre, die ohne die großen Aufreger auskommt, dafür aber emotionalen Gehalt liefert. Im Gefühl liegt seine Stärke.
Natürlich kann man den See als Bodensee verstehen - aber das schließt nicht aus, dass es auch an einem anderen See verortet werden kann. Der See als der letzte Protagonist spielt schließlich auch noch seine Rolle."
Radio889fmKultur
"Überhaupt überzeugt Rike Richenstein in ihrem Roman sprachlich auf ganzer Linie: Sie formuliert präzise und feinsinnig, findet für genaue Beschreibungen originelle sowie wunderschöne Vergleiche und bringt so manchen komplexen Gedankengang, für den man selbst keine Worte gefunden hätte, so treffend auf den Punkt, dass man nur staunen kann."
TITEL Kulturmagazin