Alleinerziehender Vater. Geschieden. Lieutenant Colonel der US-Army.
All das sind Bezeichnungen, mit denen ich mich abgefunden habe, auch wenn ich die ersten zwei so nicht geplant hatte.
Ich hatte nie erwartet, als Single-Dad mit meinen Kindern in Deutschland stationiert zu werden. Und was ich erst recht nicht erwartet hatte, war, diese unbestreitbare Anziehung zur Vorschullehrerin meines jüngsten Sohnes zu empfinden.
Livie strahlt förmlich vor Licht, Wärme und Schönheit, und noch nie habe ich jemanden so sehr gewollt. Doch nach allem, was beim letzten Mal passiert ist, kann ich es mir nicht leisten, eine weitere Frau an das US-Militärleben zu ketten.
Und überhaupt. Unsere Leben sind komplett verschieden. Unsere Pläne stimmen vorne und hinten nicht überein. Wir sollten nicht miteinander ausgehen, und wir können es uns definitiv nicht leisten, Gefühle füreinander zu entwickeln.
Doch alles ändert sich in dem Moment, als ich in ihren Klassenraum komme. Und das Einzige, was mir noch mehr Angst macht als eine zweite Chance auf die Liebe, ist, mit der Reue leben zu müssen, es nie versucht zu haben.
Das Problem mit dem Planen ist ein Liebesroman über Protagonisten, die sich mitten im Leben befinden. Er ist alleinerziehender Vater mit einem hochrangigen Militärjob, sie ist eine Vorschullehrerin an einer Schule für US-Militärangehörige. Jede Geschichte dieser Reihe wird aus zwei Perspektiven erzählt und spielt in der fiktiven deutschen Kleinstadt Kugelfels, eine Anlehnung an Hohenfels in Baden-Württemberg; hier hat die Autorin selbst gewohnt, und auch seit 2026 wohnt die gebürtige Amerikanerin und US-Militärangehörige Claire Cain wieder in Deutschland.