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Lysistrate - Erzähstück

Meike Rötzer
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Duration
45m
Year
2026
Language
German
Publisher
Erzählbuchverlag

About

Eine Farce. 2500 Jahre alt und ewig aktuell: 30 Jahre dauert der peleponnesische Krieg schon an, in dem Generationen von Männern und Söhnen der Frauen Griechenlands und Spartas sterben. Es reicht Lysistrate. Sie trommelt die Frauen aus allen Gegenden Griechenlands und die der spartanischen Feinde aus Sparta zusammmen und ringt ihnen den Eid ab, in einen Sexstreik zu treten, um Friedensverhandlungen zu erzwingen. Die älteren Frauen besetzen die Staatskasse auf der Akropolis, denn nicht eine Münze soll mehr für Kriegsgerät ausgegeben werden. Als die Männer erbost auf sie zustürmen, erklärt Lysistrate ihnen die Verfahrensweise der Frauen: Wie bei der Wollarbeit wird Konflikt um Konflikt gelöst. Nachdem all der Dreck aus dem Staat wie aus der Schafwolle herausgewaschen ist, schneiden die Frauen den Zipfel oben ab. Und integrieren nun all die umherliegenden Wollflusen in das Knäuel, um dem Volk einen schützenden Mantel daraus zu weben. Denn eins ist klar: "Krieg muss man, erst einmal: gar nicht führen."

Aristophanes schrieb seine deftige Komödie kurz nach einer katastrophalen Niederlage der athenischen Expedition nach Sizilien 413 v. Chr. - und kurz vor dem "Aufstand der 400", der ein oligarchisches System hervorbrachte, das bereit war, Frieden mit Sparta zu schließen.

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